tristezza

10. Juni 2015
von tristezza
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Veganes aus Italien

Im April war ich in Italien im Urlaub. Das Einkaufen in Italien ist für Veganer wirklich unproblematisch. Im nahe gelegenen A&O Laden hatte ich eine schöne Auswahl an verschiedenen Pflanzendrinks. Von Soja-, über Reis- bis Mandelmilch. Einiges an Fertig-Produkten habe ich gekauft, weil die Idee war, diese Dinge dann auch im Urlaub zu essen. Aber wie es eben so ist, wenn man bei italienischer Verwandtschaft zu Gast ist: wir wurden sehr oft eingeladen! Und vorhandene „Resten“ wurden uns mitgegeben für das Abendessen…Nun denn, so habe ich eben diese kleine Auswahl an Produkten mit in die Schweiz genommen. So konnte ich dafür auch in aller Ruhe Fotos davon machen und ausgiebig testen.

Die ersten beiden Produkte sind von der Firma Con.Bio. Der Tofu hat eher leicht süsslich geschmeckt im Gegensatz zu den verschiedenen Tofusorten, die in der Schweiz erhältlich sind. Ich habe ihn zu Tomatensalat gegessen, hat wunderbar gepasst.

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Auf diese Falafel-Bällchen war ich gespannt. Ich habe sie ohne Öl in der Bratpfanne bei leichter Hitze angebraten und aufgewärmt. Sie dufteten nur leicht nach den typischen Falafelgewürzen.

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Zutaten: Kichererbsen, Sonnenblumenöl, Kichererbsenmehl, Kartoffelflocken, Paprika, Zwiebel, Meersalz, Knoblauch, Petersilie, Peperoncino, Verdickungsmittel: Johannisbrotkernmehl.

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Grundsätzlich schmeckten sie mir gut, nur waren sie seeeehr trocken. Eine Sauce und knackige Rohkost dazu ist ein Muss! Als Falafel würde ich diese Bällchen aber definitv nicht bezeichnen. Weder vom Geschmack her, noch von der Konsistenz.

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Dann ist da dieser Strachicco, auf Basis von gekeimtem Vollkornreis. Ohne Milch, ohne Soja, ohne Gluten und ohne Konservierungsmittel. Sozusagen ein veganer Frischkäse.

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Zutaten: Hergestellt auf Basis von Bio SuReis (Wasser, gekeimter Vollkornreis, Salz, Apfelessig), Wasser, kaltgepresstes Kokosöl, Reissirup, Zitronensaft, Verdickungsmittel: Agar-Agar, Gummi Arabicum, Xanthan, Johannisbrotkernmehl, natürliche Aromen.

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Mich erinnerte er zuerst ein wenig an diesen „fürchterlichen“ Mozzarisella, welchen ich ziemlich negativ fand: ich konnte jenen wirklich nicht essen…

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Aber aufgepasst: das hier ist etwas ganz anderes! Leichte ausgewogene Säure, in Scheiben schneidbar…

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…aber auch streichbar. Kann ich absolut empfehlen als Aufstrich. Eventell auch für auf die Pizza oder als Füllung für Ravioli oder oder oder… ;o)

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Den Schmelztest auf der Pizza hat der Strachicco übrigens bestanden… :o)

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Ebenfalls hatte ich im A&O die veganen Kekse von Valsoja für mich entdeckt und da gabs auch verschiedene biologische Vollkornpasta.

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Dann habe ich noch dieses Mus aus gerösteten Sonnenblumenkernen mitgebracht. Jedoch noch nicht getestet…

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Diese wunderbar köstliche Crème aus Artischocken, Olivenöl, Salz und Petersilie gabs hier auf dem samstäglichen Mercatino della Terra in Umbertide.

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Ebensfalls habe ich diese kleinen rot/gelben Linsen und auch die Cicerchie auf diesem kleinen aber feinen Markt gekauft.

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Die Hülsenfrucht Cicerchia (Platterbse) zählt zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt. Scheinbar war sie bis vor 20 Jahren in Europa praktisch ausgestorben. Erst mit der Verbreitung der biologischen Landwirtschaft ist sie wieder aufgetaucht und wird heute vor allem in der Toskana, in Umbrien und in Apulien angebaut. Sie hat einen zarten Geschmack, eine Mischung aus Kichererbsen und Ackerbohnen.

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Dieser kleine Urlaubs-Lebensmittel-Einkauf ist wie gewohnt natürlich auch auf dem Blog Vom Vegi zum Veganer zu lesen.

In diesem Sinne: Un saluto di cuore e buon appetito!

tris

3. Juni 2015
von tristezza
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Kicher-Eis

Da gab es doch dieses genial leckere Vanille-Eis-Rezept: mit Eischnee und Schlagsahne!? Das wird veganisiert und kommt in die Versuchsreihe Kichererbsenschnee. ;o)

Also ich habe verwendet:

180g Kichererbsenwasser (für diejenigen, die es noch nicht kennen: Ja das Wasser in dem die Dosenkichererbsen „schwimmen“)
1/2 TL Xanthan
1/2 TL Backpulver

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Dieses mit der Kitchen Aid richtig schön zu Schnee geschlagen.

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Dann habe ich dazugegeben:

75g Puderzucker
1 P Vanille-Zucker
1 P Vanillin-Zucker
1/4 TL gemahlene Vanille
1Prise Salz

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….und weiter rühren lassen.

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Sieht das nicht zum Reinlegen lecker-fluffig-verboten-sündhaft-samtig aus? ;o)

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Dann habe ich 250g Mandelschlagcrème von Soyana aufgeschlagen und unter den Kicherschnee gezogen.

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Meine Kitchen-Aid leistet mir da wunderbare Unterstützung! :o)

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Ab in die Eismaschine und nach 50 Minuten habe ich ein crèmiges Eis erhalten.

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Ich hatte wohl ein wenig übertrieben mit der vielen Vanille…nächstes mal lasse ich den Vanillin-Zucker weg oder halbiere von beidem die Menge.

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Der Sommer kann kommen!

Dieses Eis kann auch auf dem Blog vom Vegi zum Veganer genossen werden. Dort habe ich die Ehre in der virtuellen Küche mitzurühren… ;o)

25. Mai 2015
von tristezza
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Synchronbacken

Die Zorra von Kochtopf und die Sandra von From-Snuggs-Kitchen haben zum sogenannten Synchronbacken eingeladen.

#synchronbacken mit Sandra & zorraDabei geht es darum, dass jeder für sich zu Hause den Teig ansetzt, gehen lässt und bäckt, und zwar ungefähr nach dem gleichen Fahrplan wie die anderen Teilnehmer. Fotos und Berichte über die Entstehung des Brotes können auf Twitter, Instagramm, Facebook usw. unter dem Hashtag #synchronbacken geteilt werden und so können die anderen auch daran teilhaben.
Von diesem Event hatte ich letzten Freitag erst gelesen und mich spontan dazu gesellt, denn ich hatte alle benötigten Zutaten zu Hause. Ich habe mich für die „salzige“ Variante von Sandra entschieden und gegen 18 Uhr mit dem Zusammenrühren begonnen.

Ich habe jedoch die Teigmenge halbiert und dann in etwa die folgenden Zutaten zusammengemischt:
430g Zopfmehl (helles Weizenmehl mit einem Anteil Dinkel)
25g Vollkorndinkelmehl
5g Trockenhefe
10g Salz
360g Wasser

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Erst hatte ich den Eindruck, der Teig wird zu trocken, mehr Wasser hinzugefügt, dann wiederum zu nass, mehr Vollkorndinkelmehl hinzugefügt….

Schlussendlich sah mein schnell zusammengerührter Teig so aus:

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Der hat dann für 2 Stunden in der Küche bei Zimmertemperatur vor sich hingehefelt und sah dann so aus…

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…und kam um 20 Uhr in den Kühlschrank.

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Samstag Mittag um 12 Uhr, also 16 Stunden später konnte man schon wunderbar erkennen, wie der Teig vor sich hingeblubbert hat…

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Sonntag Morgen um 9 Uhr, also nach 37 Stunden Ruhezeit, habe ich den Teig aus dem Kühlschrank geholt und zu Brötchen und einem „Baguette“ geformt. Mein Teig war wie befürchtet zu nass, deshalb habe ich ordentlich Mehl benötigt beim Formen.

Übrigens, der Teig kann bis zu zwei Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden und bei Bedarf wird einfach die benötigte Menge entnommen. Für Brötchen, Pizza, Focaccia….

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So geformt habe ich die Brötchen eine weitere Stunde bei Zimmertemperatur ruhen und gehen lassen.

Als der Ofen kurz nach 10 Uhr vorgeheizt war, habe ich die noch ungebackenen Brötchen mit meinem schärfsten Messer eingeritzt und dann ab in den Ofen bei 220°C für 25 Minuten.

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Was für ein Duft da doch entströmt….

Aufgeschnitten und gemampft mit Mohnsamenmus…

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Ein herzliches Dankeschön den beiden Organisatorinnen!
Es hat mir riesengrossen Spass gemacht und es war auch eine Freude, gespannt die Ergebnisse der anderen Teilnehmern mitverfolgen zu können!

16. Mai 2015
von tristezza
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Kichererbsenwasser-Schnee —> der erste Versuch

Als ich das erste mal davon gelesen hatte, konnte ich es kaum glauben, dass es tatsächlich funktioniert. Und wie ihr ja von mir wisst: alles was auf den ersten Blick auf irgend eine Weise kurios, unmöglich oder zu aufwendig erscheint, kurbelt meine Experimentierfreude an! ;o)

Im Netz sind schon sehr viele Varianten zu finden, mit welchem Bindemittel der Schnee stabilisiert wird. Ich habe die Zutaten und Mengen nach diesem Grund-Rezept von Kochtrotz vewendet.

-120ml Kicherebsenwasser von „Dosenkichererbsen“
-1/4 TL Xanthan
-1/4 TL Backpulver

Ich habe alles zusammen mit der Küchenmaschine steif geschlagen.
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Dann habe ich 50 Puderzucker dazugegeben und weitergeschlagen.

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Sieht das nicht unfassbar phantastisch aus!

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Ich wollte unbedingt Kokosmakronen haben, deshalb habe ich Kokosflocken dazugeben. Wieviel kann ich nicht genau sagen, ich habe sie leider nicht gewogen. Ich habe dann weitergerührt und die ganze schöne fluffige Masse fiel sofort in sich zusammen… Oh Schreck!!

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Da die Masse nun etwas dünnflüssig war, habe ich sie nicht mit dem Spritzsack dressiert, sondern sie in Pralinen- und Muffinförmchen gefüllt.

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Während 2 Stunden haben die „Makronen“ vor sich hingetrocknet bei 100°C. Die Backofentüre habe ich einen kleinen Spalt offen gelassen.

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Es hat tatsächlich funktioniert, ich habe vegane Kokosmakronen hergestellt! *freuhüpf*

Wieso die Masse beim dazugeben der Kokosflocken zusammengefallen ist, könnte uns vielleicht ein Biochemiker erläutern?

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Ich bleibe natürlich an diesem Experiment dran und werde über weitere Versuche berichten.

Eure tristezza experimentosa… ;o)

Dieses Experiment könnt ihr auch auf dem Blog Vom Vegi zum Veganer verfolgen, wo ich als Co-Bloggerin mitwirke.

13. März 2015
von tristezza
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Vebugan

Seit letztem Herbst gibt es in der Schweiz im Reformhaus Müller die vegane Butter „VEBUGAN“ von der Feinbäckerei Guggenloch zu kaufen.

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Die Konsistenz wirkt im ersten Moment etwas bröselig aber ist letztenendes tatsächlich eher fluffig.

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Sie lässt sich problemlos direkt aus dem Kühlschrank auf das Brot schmieren. Der Geschmack ist meiner Meinung nach nicht wie Butter, sondern eher sehr neutral. Mich stört dies jedoch überhaupt nicht, denn wenn man sie auf selbstgebackenes Vollkornbrot oder aber auch auf einen Vegi-Zopf streicht, steht dann ja doch der Geschmack des Gebäckes im Vordergrund.

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Die Inhaltsstoffe sind wahrlich sehr übersichtlich. Wobei, was genau wohl mit Aromen gemeint ist? ;o)

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Auf der Kartonverpackung stehen weitere Details und es wird empfohlen, die Vebugan mit 20% Wasser zu vermischen, wenn man sie als Butterersatz verwenden möchte. Ich habe dies jedoch nicht getan und mir hats auch pur geschmeckt. Sie wäre natürlich ergiebiger wenn man sie mit Wasser streckt. Denn der einzige Nachteil ist wohl der etwas hohe Preis im Vergleich zu anderen Butterersatz-Varianten oder zu Margarine. Dafür sind hochwertige Fette verwendet worden. Das zahlt sich eben wieder aus. Für die Natur und natürlich auch für die eigene Gesundheit.

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Ich finde die Aufmachung wunderschön in diesem niedrigen Glasbehälter, so macht sich die Vebugan echt gut auf dem Frühstückstisch und das leere Glas kann wunderbar für andere (selbstgemachte) Köstlichkeiten weiterverwendet werden.

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Dieser Bericht über die Vebugan ist ebenfalls auf dem Blog Vom Vegi zum Veganer zu lesen, wo ich die Ehre habe als Co-Bloggerin mitzuschreiben.

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