tristezza

23. Januar 2015
von tristezza
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Apfel-Rosen

Ihr wollt mit einem veganen Dessert so richtig, aber so richtig richtig angeben? Aber Ihr habt wie immer, nicht wirklich Zeit für lange komplizierte Tänze? Ihr seid sowieso schon zu sehr beschäftigt mit dem Nachkochen einschlägigen Vegan for Irgendwas-Rezepten, habt einen siebenköpfigen Haushalt zu managen oder seid überaus fleissige Studenten? Vielleicht seid Ihr ja auch nicht besonders begabt in Sachen Backen? Ich meine, essen könnte man es vielleicht, aber ausschauen tuts…

Na? Ist das so bei Euch? Dann seid Ihr von dieser Anleitung ganz bestimmt ebenso begeistert wie ich! Auch wenn Ihr nicht sonderlich vielbeschäftigte Wesen seid und in der Küche schon wahre Meister seid, ja auch dann werdet Ihr vom Ergebnis begeistert sein!

Video-Anleitungen darüber gibt es unzählige und ich kann mich nicht mehr erinnern, nach welchem ich die Apfelrosen nachgebastelt habe. Ist ja auch egal, denn es ist wirklich sehr simpel!

Ihr benötigt:

-1 Blätterteig (Jaaaa, der ist fast immer sowieso vegan!)
-3 Äpfel
-Zimt
-Zucker
Einen Gemüsehobel und Muffinförmchen
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Den Backofen auf 180° vorheizen.

Mit dem Gemüsehobel die Äpfel fein hobeln.

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Den Blätterteig ausrollen und in sechs Streifen schneiden.

(Mein Pizzarad leistet mir da schwuppdiwupp schnelle Unterstützung!)

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Zimt-Zucker-Mischung auf dem Blätterteig verteilen.

(Wer es sehr süss mag, nimmt mehr Zucker und ansonsten halt weniger.)

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Die gehobelten Apfelscheibchen ziegelartig auf einen Blätterteig streifen legen und diese vorsichtig aufrollen.

Das Teigende habe ich einfach etwas verstrichen, damits auch hält.

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Diese Röllchen aufstellen und die Muffinförmchen platzieren.

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Noch ungebacken schon eine Augenweide…

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Backen eher im unteren Teil des Backofens für ca. 20-30 Minuten.

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Sehen diese Rosen nicht einfach toll aus?

Nach dem Abkühlen nach Lust und Laune noch mit Puderzucker bestäuben und ab aufs Dessertbuffet! ;o)

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Diese Anleitung findet Ihr auch auf dem Blog Vom Vegi zum Veganer und noch viiiele andere tolle Rezepte…

1. Dezember 2014
von tristezza
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Grittibänz

In der Schweiz wird traditionell der Grittibänz zum Samichlaustag gebacken und gegessen. Als wir Kinder waren, gehörte das Backen dieser Gesellen unbedingt zu der Adventszeit dazu. Und wie oft sahen diese nach dem Backen nicht mehr so schön aus wie davor…aber geschmeckt haben sie immer wunderbar! :o)

Natürlich geht das Grittibänzbacken auch in vegan. Dafür verwende ich mein veganisiertes Zopfteigrezept und wer mag, kann diesen Teig natürlich noch etwas mehr süssen. Damit Ihr gegebenfalls noch genügend Zeit zum planen habt, kommt dieses Rezept eben nun schon ein paar Tage vor dem Samichlaus…

Zum Teigrezept:

500g Zopf-oder (Dinkel-)Weissmehl
1,5 TL Salz
2 TL Zucker
60g Margarine
9g Tocken-Hefe (der Inhalt eines Beutels für 500g Mehl)
300ml Sojadrink (gegebenfalls etwas mehr)

Ich lasse meine Kitchenaid für mich kneten. Wobei ich zuerst das Mehl mit der Trockenhefe, dem Salz und dem Zucker durchmische, dann die Margarine einkneten lasse bis der Teig etwas krümelig ist und erst dann gebe ich die Flüssigkeit dazu.

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Den Teig zugedeckt an der Wärme um das Doppelte aufgehen lassen, das dauert etwa ein bis zwei Stunden.

Den Backofen habe ich auf 200° vorgeheizt, die Grittibänzen nach Lust und Laune geformt und verziert. Diesmal habe ich sie nur mit Sojasahne bestrichen, deshalb fehlt der Glanz.

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Je nach Grösse der Gebilde werden sie 20 bis 30 Minuten in der unteren Ofenhälfte gebacken.

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Das Formen, der Duft beim Backen und die Spannung, wie die Gritti’s nach dem Backen aussehen, all das zusammen verzaubert das Grittibänzbacken für Gross und Klein in ein äusserst “sinnvolles” Erlebnis.

Viel Freude und gutes Gelingen beim Nachbacken und natürlich eine besinnliche @ventszeit wünscht Euch Eure tris!

Dieses sinnliche Erlebnis ist auch auf dem Blog Vom Vegi zum Veganer zu finden.
Verpasst übrigens nicht den veganen Adventskalender, den die kleine Coco mit 23 andern Youtubern ins Leben gerufen hat!

2. November 2014
von tristezza
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Kichererbsen einwecken

Liebt ihr Kichererbsen auch so sehr? Und kennt ihr auch das Phänomen, dass ihr nur getrocknete von diesen kleinen Kerlchen zu Hause habt? Klar, es gibt ja die vorgekochten Kicherebsen aus der Dose. Und es gab eine Zeit, da hatte ich immer eine solche in meinem Vorratsschrank. Aber ständig diese Dosen? Im Bioladen gibt es gekochte Kichererbsen aus dem Glas, aber die sind dann wieder um Längen teuerer. Dabei wären Kichererbsten doch so ein preisgünstiges Lebensmittel.

Ich habe mich deshalb gefragt: Kicherebsen müsste man doch auch selber einwecken können, oder? Gesucht und den letztendlichen Mut dafür gefunden habe ich vor einigen Monaten auf dem Blog Küchenzettelblock.

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Mein Vorgehen:

-Getrocknete Kichererbsen 12-24 Stunden in reichlich kaltem Wasser einweichen

-im Dampfdruckkochtopf ca. 20 Minuten weichkochen

-die Häutchen habe ich nicht entfernt, da ich zu faul dazu war und ich befürchtete, dass ich die weichen Kichererbsen zu sehr dabei zerdrücken könnte

-die gekochten Kichererbsen in die vorbereiteten sterilisierten Weckgläser füllen und mit dem Kochwasser aufgiessen (Ich habe es wie im oben erwähnten Link, nur zu 3/4 gefüllt und 1cm mit Flüssigkeit bedeckt. Nachträglich habe ich jedoch gelesen, dass man bei diesen Weckgläser, die Flüssigkeit bis oben füllen soll.)

-die ausgekochten Deckel mit Gummiringen aufsetzen und mit den Klammern schliessen

– im Einkochtopf während 20 Minuten bei 90°C einkochen

-nach 24 bis 48 Stunden habe ich die Gläser ein zweites mal für 20 Minuten bei 90°C eingekocht (ich habe dies so gelernt, im Zusammenhang mit Botulinum-Toxinen)

-nach dem vollständigen Erkalten der Gläser können die Klammern entfernt werden

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Somit habe ich jederzeit gekochte Kichererbsen zur Verfügung für Salate, Hummus oder für in ein “Kicherebsen-Curry”…

Diese Kichererbsenstory und noch vieles mehr gibt es auch auf dem Blog Vom Vegi zum Veganer lesen.

25. September 2014
von tristezza
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Gemüse-Ravioli von Alnatura

In der Schweiz, in grösseren Migros-Filialien gibt es seit kurzen auch ausgewählte Alnatura-Produkte. Voller Euphorie habe ich mich mit einigen dieser für mich neuen Produkte eingedeckt.

Normalerweise bin ich ja eine ausgeprägte “Selbermacherin”. Solche Fix-Fertig-Menu’s kommen bei mir ansonsten fast nie vor. Diese Gemüse-Ravioli aber, haben mich an meine Kindheit erinnert. Es gab doch diese Dosenravioli mit irgend einer Fleischfüllung in Tomatensauce. Damals gab es noch nicht diese Frischteigwaren im Kühlregal wie heute. Meine Mutter hatte immer alles selber gekocht, aber wenn es einmal schnell gehen musste, so gab es halt eben jene Ravioli. Zu meiner grossen Freude, denn mir hatten sie damals geschmeckt und deshalb habe ich vorgestern diese Gemüse-Ravioli getestet.

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Die Dose hat extra eine solche Lasche, mit Hilfe dieser man den Deckel öffnen können sollte. Hat bei mir nicht funktioniert, denn die Lasche ist gleich abgebrochen beim Hochklappen. Nun denn, kein Problem, auch in meinem Haushalt existiert ein Dosenöffner.

Dose geöffnet, die Ravioli in ein Pfännchen gegeben und aufgewärmt. Riecht schon mal wie damals irgendwie. Der Geschmack hat mich auch sehr an damals erinnert, nur mir persönlich war die Sauce fast zu versalzen. Das liegt aber wohl daran, dass ich meist sehr sparsam mit Salz umgehe.

Auch wenn auf der Dose vegetarisch steht, laut den Inhaltsstoffen habe ich dieses Produkt als vegan eingestuft. :o) Hat jemand Einwände?

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Mein Fazit: Als Kindheitserinnerung ganz passabel, aber wegen dem nach meinem Geschmack zu hohen Salzgehalt, würde ich diese Ravioli’s nicht mehr kaufen.

Dieser Produktetest ist auch auf dem Blog Vom Vegi zum Veganer zu lesen.

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