tristezza

1. Dezember 2014
von tristezza
Keine Kommentare

Grittibänz

In der Schweiz wird traditionell der Grittibänz zum Samichlaustag gebacken und gegessen. Als wir Kinder waren, gehörte das Backen dieser Gesellen unbedingt zu der Adventszeit dazu. Und wie oft sahen diese nach dem Backen nicht mehr so schön aus wie davor…aber geschmeckt haben sie immer wunderbar! :o)

Natürlich geht das Grittibänzbacken auch in vegan. Dafür verwende ich mein veganisiertes Zopfteigrezept und wer mag, kann diesen Teig natürlich noch etwas mehr süssen. Damit Ihr gegebenfalls noch genügend Zeit zum planen habt, kommt dieses Rezept eben nun schon ein paar Tage vor dem Samichlaus…

Zum Teigrezept:

500g Zopf-oder (Dinkel-)Weissmehl
1,5 TL Salz
2 TL Zucker
60g Margarine
9g Tocken-Hefe (der Inhalt eines Beutels für 500g Mehl)
300ml Sojadrink (gegebenfalls etwas mehr)

Ich lasse meine Kitchenaid für mich kneten. Wobei ich zuerst das Mehl mit der Trockenhefe, dem Salz und dem Zucker durchmische, dann die Margarine einkneten lasse bis der Teig etwas krümelig ist und erst dann gebe ich die Flüssigkeit dazu.

IMG_2964

 

Den Teig zugedeckt an der Wärme um das Doppelte aufgehen lassen, das dauert etwa ein bis zwei Stunden.

Den Backofen habe ich auf 200° vorgeheizt, die Grittibänzen nach Lust und Laune geformt und verziert. Diesmal habe ich sie nur mit Sojasahne bestrichen, deshalb fehlt der Glanz.

IMG_2977

 

Je nach Grösse der Gebilde werden sie 20 bis 30 Minuten in der unteren Ofenhälfte gebacken.

IMG_2985

IMG_2986

 

Das Formen, der Duft beim Backen und die Spannung, wie die Gritti’s nach dem Backen aussehen, all das zusammen verzaubert das Grittibänzbacken für Gross und Klein in ein äusserst “sinnvolles” Erlebnis.

Viel Freude und gutes Gelingen beim Nachbacken und natürlich eine besinnliche @ventszeit wünscht Euch Eure tris!

Dieses sinnliche Erlebnis ist auch auf dem Blog Vom Vegi zum Veganer zu finden.
Verpasst übrigens nicht den veganen Adventskalender, den die kleine Coco mit 23 andern Youtubern ins Leben gerufen hat!

2. November 2014
von tristezza
Keine Kommentare

Kichererbsen einwecken

Liebt ihr Kichererbsen auch so sehr? Und kennt ihr auch das Phänomen, dass ihr nur getrocknete von diesen kleinen Kerlchen zu Hause habt? Klar, es gibt ja die vorgekochten Kicherebsen aus der Dose. Und es gab eine Zeit, da hatte ich immer eine solche in meinem Vorratsschrank. Aber ständig diese Dosen? Im Bioladen gibt es gekochte Kichererbsen aus dem Glas, aber die sind dann wieder um Längen teuerer. Dabei wären Kichererbsten doch so ein preisgünstiges Lebensmittel.

Ich habe mich deshalb gefragt: Kicherebsen müsste man doch auch selber einwecken können, oder? Gesucht und den letztendlichen Mut dafür gefunden habe ich vor einigen Monaten auf dem Blog Küchenzettelblock.

IMG_2267

 

Mein Vorgehen:

-Getrocknete Kichererbsen 12-24 Stunden in reichlich kaltem Wasser einweichen

-im Dampfdruckkochtopf ca. 20 Minuten weichkochen

-die Häutchen habe ich nicht entfernt, da ich zu faul dazu war und ich befürchtete, dass ich die weichen Kichererbsen zu sehr dabei zerdrücken könnte

-die gekochten Kichererbsen in die vorbereiteten sterilisierten Weckgläser füllen und mit dem Kochwasser aufgiessen (Ich habe es wie im oben erwähnten Link, nur zu 3/4 gefüllt und 1cm mit Flüssigkeit bedeckt. Nachträglich habe ich jedoch gelesen, dass man bei diesen Weckgläser, die Flüssigkeit bis oben füllen soll.)

-die ausgekochten Deckel mit Gummiringen aufsetzen und mit den Klammern schliessen

– im Einkochtopf während 20 Minuten bei 90°C einkochen

-nach 24 bis 48 Stunden habe ich die Gläser ein zweites mal für 20 Minuten bei 90°C eingekocht (ich habe dies so gelernt, im Zusammenhang mit Botulinum-Toxinen)

-nach dem vollständigen Erkalten der Gläser können die Klammern entfernt werden

IMG_2269

 

Somit habe ich jederzeit gekochte Kichererbsen zur Verfügung für Salate, Hummus oder für in ein “Kicherebsen-Curry”…

Diese Kichererbsenstory und noch vieles mehr gibt es auch auf dem Blog Vom Vegi zum Veganer lesen.

25. September 2014
von tristezza
1 Kommentar

Gemüse-Ravioli von Alnatura

In der Schweiz, in grösseren Migros-Filialien gibt es seit kurzen auch ausgewählte Alnatura-Produkte. Voller Euphorie habe ich mich mit einigen dieser für mich neuen Produkte eingedeckt.

Normalerweise bin ich ja eine ausgeprägte “Selbermacherin”. Solche Fix-Fertig-Menu’s kommen bei mir ansonsten fast nie vor. Diese Gemüse-Ravioli aber, haben mich an meine Kindheit erinnert. Es gab doch diese Dosenravioli mit irgend einer Fleischfüllung in Tomatensauce. Damals gab es noch nicht diese Frischteigwaren im Kühlregal wie heute. Meine Mutter hatte immer alles selber gekocht, aber wenn es einmal schnell gehen musste, so gab es halt eben jene Ravioli. Zu meiner grossen Freude, denn mir hatten sie damals geschmeckt und deshalb habe ich vorgestern diese Gemüse-Ravioli getestet.

IMG_2732

 

Die Dose hat extra eine solche Lasche, mit Hilfe dieser man den Deckel öffnen können sollte. Hat bei mir nicht funktioniert, denn die Lasche ist gleich abgebrochen beim Hochklappen. Nun denn, kein Problem, auch in meinem Haushalt existiert ein Dosenöffner.

Dose geöffnet, die Ravioli in ein Pfännchen gegeben und aufgewärmt. Riecht schon mal wie damals irgendwie. Der Geschmack hat mich auch sehr an damals erinnert, nur mir persönlich war die Sauce fast zu versalzen. Das liegt aber wohl daran, dass ich meist sehr sparsam mit Salz umgehe.

Auch wenn auf der Dose vegetarisch steht, laut den Inhaltsstoffen habe ich dieses Produkt als vegan eingestuft. :o) Hat jemand Einwände?

IMG_2727

 

Mein Fazit: Als Kindheitserinnerung ganz passabel, aber wegen dem nach meinem Geschmack zu hohen Salzgehalt, würde ich diese Ravioli’s nicht mehr kaufen.

Dieser Produktetest ist auch auf dem Blog Vom Vegi zum Veganer zu lesen.

22. August 2014
von tristezza
Keine Kommentare

Aprikosen-Bohnen-Pasta

Gerichte entstehen bei mir oft ganz simpel aus den noch vorhandenen Rohstoffen. Ich stelle mir dabei vor, wie die verschiedenen Geschmäcker miteinander harmonieren könnten. Gewürze kommen nach dem selben “Verfahren” hinzu. Dabei entstehen eben solche etwas schräg klingenden Kombinationen.

Ein Rezept im eigentlichen Sinne schreibe ich bewusst nicht auf, die Bilder sprechen für sich. Was ich bei diesen Pasta-Eintopf zusätzlich hinzugefügt habe ist etwas Salz und eine Prise Chilipulver. Die etwas zu intensive Säure der Aprikosen habe ich mit einem Spritzer Agavendicksaft abgerundet.

IMG_2277IMG_2281IMG_2287IMG_2291

 

Viel Vergnügen beim kreieren von ungewöhnlichen Kombinationen!

Diese Kreation ist ebenfalls auf dem Blog Vom Vegi zum Veganer zu finden und noch Vieles mehr…