tristezza

10. August 2015
von tristezza
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Mein zweites Synchronbacken

Regelmässig rufen Zorra von Kochtopf und Sandra From-Snuggs-Kitchen zum gemeinsamen Backen, dem sogenannten Synchronbacken auf.

#synchronbacken August 2015

Ich hatte diesmal wieder zufällig frei und auch Zeit dafür. Wobei ich zuerst gar nicht mitmachen wollte, wegen der vorherrschenden Sommer-Hitze. Unter solchen Umständen den Backofen einschalten ist für mich ja normalerweise ein „no go“!

Na was solls, ich habs eben dann doch getan und auf keinen Fall bereut! Denn entstanden sind dabei diese wunderbaren Milchbrötchen. Das vorgeschlagene Rezept von der Stefanie von Hefe und mehr habe ich kurzerhand veganisiert.

Originalrezept von Hefe und mehr

Sonntagsbrötchen

ergibt etwa 18 Brötchen

Milk roux

30g Mehl Type 550
150g Milch (ich habe Mandelmilch aus Wasser und Mandelmus verwendet)

Teig

gesamter Milk roux
1000g Mehl Type 550 (ich habe Zopfmehl verwendet und musste ca. 6 EL mehr hinzufügen)
50g Milch (habe ich weggelassen, da der Teig bei mir sowieso mehr als genug nass war)
500g Wasser
30g Zucker
1g Hefe
20g Salz
90g Butter (Margarine)

Für den Milk roux Mehl mit Milch klümpchenfrei verrühren, dann auf den Herd unter ständigen Rühren auf 65°C erwärmen (dauert ca 3 min). In eine Schüssel umfüllen und mit Frischhaltefolie abdecken, so dass die Oberfläche nicht austrocknet. Auf Raumtemperatur abkühlen lassen.

Alle Zutaten für den Teig erst 5 min auf langsamer Stufe in der Küchenmaschine, dann weiter 10 min auf mittlere Geschwindigkeit kneten.

Den Teig 16 Stunden (über Nacht) bei Raumtemperatur gehen lassen.

Am nächsten Morgen den Backstein im Backofen auf 250°C vorheizen, In der Zwischenzeit den Teig in 80g Stücke teilen und zu ovalen Brötchen formen.

Die Brötchen 45 min gehen lassen.

Die Brötchen längs einschneiden, in den Ofen einschießen und mit einer Blumespritze die Seitenwände einsprühen um für Dampf zu sorgen. Die Brötchen für 20 min bei 250°C backen. Die letzten 10 min der Backzeit auf Umluft schalten und die Ofentüre einen Spaltweit öffnen. Dadurch werden die Brötchen besonders knusprig.

Ich habe die Brötchen jedoch nach der Anleitung für Schnittbrötchen geformt und nach dem Formen nur etwa 15 Minuten gehen gelassen. (Ich wollte am morgen so früh wie möglich fertig sein mit backen…ihr wisst schon: die Sommerhitze!) :)

Nun einige Bilder von meinem zweiten gelungenen Synchronbacken, denn Bilder sagen bekanntlich mehr aus, als tausend Worte…

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Während den Vorbereitungen und auch zwischendurch haben die Teilnehmer unter dem Hashtag #synchronbacken fleissig ihre Erlebnisse und Bilder des virtuellen gemeinsamen Backens geteilt. Es war wieder unglaublich spannend zu sehen wie unterschiedlich die Brötchen schlussendlich geworden sind.
Ein herzliches Dankeschön nochmals an die beiden Initiantinnen Zorra und Sandra und natürlich auch an Stefanie, denn nach ihrem Rezept haben ja alle mitgebacken.

3. August 2015
von tristezza
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Käsiger Sandwich-Toast

Als diese unerträglich heissen Sommertemperaturen waren, hatte ich es mir selber verboten den Backofen einzuschalten. Verständlich oder? Aber…ich wollte trotzdem etwas Deftiges Knuspriges und Leckeres essen! Was macht also die überhitzte tristezza in solchen Fällen? Sie kramt ihren fast vergessenen Sandwich-Toaster hervor.

Meine momentane absolute Lieblingsfüllung ist folgende:

Mandelmus mit etwas Wasser verrühren, würzen mit Salz & Pfeffer und mit Senf und Hefeflocken zu einer käsig schmeckenden Crème mischen. Diese auf die Toastscheiben streichen. Tomaten- und Champignon-Scheiben dazwischenlegen und ab in den Sandwich-Toaster.

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Meiner Meinung nach: Echt pornös diese Mischung!

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10. Juni 2015
von tristezza
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Veganes aus Italien

Im April war ich in Italien im Urlaub. Das Einkaufen in Italien ist für Veganer wirklich unproblematisch. Im nahe gelegenen A&O Laden hatte ich eine schöne Auswahl an verschiedenen Pflanzendrinks. Von Soja-, über Reis- bis Mandelmilch. Einiges an Fertig-Produkten habe ich gekauft, weil die Idee war, diese Dinge dann auch im Urlaub zu essen. Aber wie es eben so ist, wenn man bei italienischer Verwandtschaft zu Gast ist: wir wurden sehr oft eingeladen! Und vorhandene „Resten“ wurden uns mitgegeben für das Abendessen…Nun denn, so habe ich eben diese kleine Auswahl an Produkten mit in die Schweiz genommen. So konnte ich dafür auch in aller Ruhe Fotos davon machen und ausgiebig testen.

Die ersten beiden Produkte sind von der Firma Con.Bio. Der Tofu hat eher leicht süsslich geschmeckt im Gegensatz zu den verschiedenen Tofusorten, die in der Schweiz erhältlich sind. Ich habe ihn zu Tomatensalat gegessen, hat wunderbar gepasst.

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Auf diese Falafel-Bällchen war ich gespannt. Ich habe sie ohne Öl in der Bratpfanne bei leichter Hitze angebraten und aufgewärmt. Sie dufteten nur leicht nach den typischen Falafelgewürzen.

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Zutaten: Kichererbsen, Sonnenblumenöl, Kichererbsenmehl, Kartoffelflocken, Paprika, Zwiebel, Meersalz, Knoblauch, Petersilie, Peperoncino, Verdickungsmittel: Johannisbrotkernmehl.

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Grundsätzlich schmeckten sie mir gut, nur waren sie seeeehr trocken. Eine Sauce und knackige Rohkost dazu ist ein Muss! Als Falafel würde ich diese Bällchen aber definitv nicht bezeichnen. Weder vom Geschmack her, noch von der Konsistenz.

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Dann ist da dieser Strachicco, auf Basis von gekeimtem Vollkornreis. Ohne Milch, ohne Soja, ohne Gluten und ohne Konservierungsmittel. Sozusagen ein veganer Frischkäse.

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Zutaten: Hergestellt auf Basis von Bio SuReis (Wasser, gekeimter Vollkornreis, Salz, Apfelessig), Wasser, kaltgepresstes Kokosöl, Reissirup, Zitronensaft, Verdickungsmittel: Agar-Agar, Gummi Arabicum, Xanthan, Johannisbrotkernmehl, natürliche Aromen.

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Mich erinnerte er zuerst ein wenig an diesen „fürchterlichen“ Mozzarisella, welchen ich ziemlich negativ fand: ich konnte jenen wirklich nicht essen…

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Aber aufgepasst: das hier ist etwas ganz anderes! Leichte ausgewogene Säure, in Scheiben schneidbar…

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…aber auch streichbar. Kann ich absolut empfehlen als Aufstrich. Eventell auch für auf die Pizza oder als Füllung für Ravioli oder oder oder… ;o)

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Den Schmelztest auf der Pizza hat der Strachicco übrigens bestanden… :o)

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Ebenfalls hatte ich im A&O die veganen Kekse von Valsoja für mich entdeckt und da gabs auch verschiedene biologische Vollkornpasta.

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Dann habe ich noch dieses Mus aus gerösteten Sonnenblumenkernen mitgebracht. Jedoch noch nicht getestet…

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Diese wunderbar köstliche Crème aus Artischocken, Olivenöl, Salz und Petersilie gabs hier auf dem samstäglichen Mercatino della Terra in Umbertide.

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Ebensfalls habe ich diese kleinen rot/gelben Linsen und auch die Cicerchie auf diesem kleinen aber feinen Markt gekauft.

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Die Hülsenfrucht Cicerchia (Platterbse) zählt zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt. Scheinbar war sie bis vor 20 Jahren in Europa praktisch ausgestorben. Erst mit der Verbreitung der biologischen Landwirtschaft ist sie wieder aufgetaucht und wird heute vor allem in der Toskana, in Umbrien und in Apulien angebaut. Sie hat einen zarten Geschmack, eine Mischung aus Kichererbsen und Ackerbohnen.

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Dieser kleine Urlaubs-Lebensmittel-Einkauf ist wie gewohnt natürlich auch auf dem Blog Vom Vegi zum Veganer zu lesen.

In diesem Sinne: Un saluto di cuore e buon appetito!

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3. Juni 2015
von tristezza
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Kicher-Eis

Da gab es doch dieses genial leckere Vanille-Eis-Rezept: mit Eischnee und Schlagsahne!? Das wird veganisiert und kommt in die Versuchsreihe Kichererbsenschnee. ;o)

Also ich habe verwendet:

180g Kichererbsenwasser (für diejenigen, die es noch nicht kennen: Ja das Wasser in dem die Dosenkichererbsen „schwimmen“)
1/2 TL Xanthan
1/2 TL Backpulver

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Dieses mit der Kitchen Aid richtig schön zu Schnee geschlagen.

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Dann habe ich dazugegeben:

75g Puderzucker
1 P Vanille-Zucker
1 P Vanillin-Zucker
1/4 TL gemahlene Vanille
1Prise Salz

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….und weiter rühren lassen.

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Sieht das nicht zum Reinlegen lecker-fluffig-verboten-sündhaft-samtig aus? ;o)

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Dann habe ich 250g Mandelschlagcrème von Soyana aufgeschlagen und unter den Kicherschnee gezogen.

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Meine Kitchen-Aid leistet mir da wunderbare Unterstützung! :o)

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Ab in die Eismaschine und nach 50 Minuten habe ich ein crèmiges Eis erhalten.

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Ich hatte wohl ein wenig übertrieben mit der vielen Vanille…nächstes mal lasse ich den Vanillin-Zucker weg oder halbiere von beidem die Menge.

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Der Sommer kann kommen!

Dieses Eis kann auch auf dem Blog vom Vegi zum Veganer genossen werden. Dort habe ich die Ehre in der virtuellen Küche mitzurühren… ;o)

25. Mai 2015
von tristezza
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Synchronbacken

Die Zorra von Kochtopf und die Sandra von From-Snuggs-Kitchen haben zum sogenannten Synchronbacken eingeladen.

#synchronbacken mit Sandra & zorraDabei geht es darum, dass jeder für sich zu Hause den Teig ansetzt, gehen lässt und bäckt, und zwar ungefähr nach dem gleichen Fahrplan wie die anderen Teilnehmer. Fotos und Berichte über die Entstehung des Brotes können auf Twitter, Instagramm, Facebook usw. unter dem Hashtag #synchronbacken geteilt werden und so können die anderen auch daran teilhaben.
Von diesem Event hatte ich letzten Freitag erst gelesen und mich spontan dazu gesellt, denn ich hatte alle benötigten Zutaten zu Hause. Ich habe mich für die „salzige“ Variante von Sandra entschieden und gegen 18 Uhr mit dem Zusammenrühren begonnen.

Ich habe jedoch die Teigmenge halbiert und dann in etwa die folgenden Zutaten zusammengemischt:
430g Zopfmehl (helles Weizenmehl mit einem Anteil Dinkel)
25g Vollkorndinkelmehl
5g Trockenhefe
10g Salz
360g Wasser

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Erst hatte ich den Eindruck, der Teig wird zu trocken, mehr Wasser hinzugefügt, dann wiederum zu nass, mehr Vollkorndinkelmehl hinzugefügt….

Schlussendlich sah mein schnell zusammengerührter Teig so aus:

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Der hat dann für 2 Stunden in der Küche bei Zimmertemperatur vor sich hingehefelt und sah dann so aus…

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…und kam um 20 Uhr in den Kühlschrank.

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Samstag Mittag um 12 Uhr, also 16 Stunden später konnte man schon wunderbar erkennen, wie der Teig vor sich hingeblubbert hat…

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Sonntag Morgen um 9 Uhr, also nach 37 Stunden Ruhezeit, habe ich den Teig aus dem Kühlschrank geholt und zu Brötchen und einem „Baguette“ geformt. Mein Teig war wie befürchtet zu nass, deshalb habe ich ordentlich Mehl benötigt beim Formen.

Übrigens, der Teig kann bis zu zwei Wochen im Kühlschrank aufbewahrt werden und bei Bedarf wird einfach die benötigte Menge entnommen. Für Brötchen, Pizza, Focaccia….

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So geformt habe ich die Brötchen eine weitere Stunde bei Zimmertemperatur ruhen und gehen lassen.

Als der Ofen kurz nach 10 Uhr vorgeheizt war, habe ich die noch ungebackenen Brötchen mit meinem schärfsten Messer eingeritzt und dann ab in den Ofen bei 220°C für 25 Minuten.

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Was für ein Duft da doch entströmt….

Aufgeschnitten und gemampft mit Mohnsamenmus…

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Ein herzliches Dankeschön den beiden Organisatorinnen!
Es hat mir riesengrossen Spass gemacht und es war auch eine Freude, gespannt die Ergebnisse der anderen Teilnehmern mitverfolgen zu können!

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