tristezza

19. April 2014
von tristezza
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Spargel-Rhabarber-Risotto

Spargel rüsten und in Stücke schneiden, dabei die zarten Spargelköpfe beiseite legen.
Rhabarber schälen und ebenfalls in kleinere Stücke schneiden.

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Die Spargelstücke zusammen mit dem Rhabarber kurz in etwas Öl anbraten, mit wenig Agavensaft caramellisieren.

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Risottoreis dazugeben und mitdünsten bis er glasig ist.

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Salzen und mit Wasser ablöschen. Es kann natürlich an dieser Stelle auch Gemüsebrühe verwendet werden, falls vorhanden.

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Ich verwende für ein Risotto jeweils dieses Verhältnis: Einen Teil Reis und das zweieinhalbfache Wasser/Flüssigkeit. In allen Koch-und Lehrbüchern wird immer behauptet, man müsse nach und nach die Flüssigkeit beigeben. Ich gebe aber von Anfang an die gesamte Flüssigkeit hinzu, koche sie kurz auf und schalte den Herd auf ganz kleine Flamme. Deckel drauf und nach 15 Minuten rühre ich um.

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Je nach dem gebe ich dann noch etwas mehr Flüssigkeit hinzu und
natürlich noch die beiseite gelegten Spargelspitzen und lasse das
Risotto weitere 5 bis 10 Minuten zugedeckt köcheln.

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Ist der Reis gar, nehme ich den Topf von der Wärmequelle weg, füge einen Klacks Cashewmus hinzu, schmecke mit Salz ab und lasse das Risotto zugedeckt weitere 10 Minuten ziehen.

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Auf diese Weise kann mit jedem beliebigen Gemüse, mit Pilzen und natürlich auch mit Früchten ein Risotto gezaubert werden.

Diese Variante mit dem Rhabarber hat einen leicht säuerlichen Geschmack und der Rhabarber war von der Konsistenz her nicht mehr herauszuspüren. Der Duft hat mich zuerst an meine Kindheit, an Urlaub in Italien, an die Kochkünste meiner Nonna erinnert. Wahrscheinlich ist die Säure des Rhabarbers ähnlich der von Tomaten. Deshalb wohl meine Reise in die Vegangenheit durch die Kopplung des Geruchsinnes mit den Erinnerungen…

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Dieses Risotto-Rezept ist auch auf dem Blog Vom Vegi zum Veganer zu finden.

3. April 2014
von tristezza
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RuhrpottVlog

Sebastian von RuhrpottVlog feiert heute seine 10’000 YouTube-Abonnenten.

Zu diesem Anlass präsentiert der sehr sympatische junge Mann nun seine neue Website. Schaut doch mal vorbei und entdeckt bei ihm wundervolle vegane Rezepte, spannende Video’s und absolut stilsichere Aufnahmen!

RuhrpottVlog

Herzlichen Glückwunsch Sebastian!

17. März 2014
von tristezza
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Rigatoni fatta in casa!

Meine Kitchen Aid kann auch Pasta!

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Lange habe ich mich nicht daran gewagt, in der veganen Variante mit dem Pasta-Aufsatz, Röhrennudeln herzustellen. Im Internet habe ich nicht mal ein einziges veganes Rezept für diese Art Pasta herzustellen, gefunden. Überall war Ei drin! Aber hatte ich da nicht mal diesen Ei-Ersatz gekauft gehabt? Stimmt! Deshalb habe ich mich nun an den ultimativen Test gewagt. Also auf, zur Herstellung von “pasta vegana fatta in casa”!

Nach alter Tradition gilt die Regel: pro 100g Mehl, 1Ei zu verwenden. Nun denn, nach der Anleitung vom Ei-Ersatz habe ich pro 100g Mehl, 10g Ei-Ersatz-Pulver verwendet. Das heisst, ich habe es unter das Mehl gemischt und erst dann die angegebene Menge Wasser untergeknetet (also 40ml Wasser + 10g Ei-Ersatzpulver = 1 Ei). Nach und nach habe ich dann etwas mehr Wasser hinzugefügt. Der Teig sollte eher krümelig sein, damit die Schnecke, die den Teig durch den Pasta-Vorsatz presst, nicht verklebt.

Im Gegensatz zum Pasta-Teig für Lasagne oder Tagliatelle, muss dieser Teig nicht ruhen und kann sofort durch die Maschine gejagt werden.

So gelingt es innerhalb höchstens einer halben Stunde aus 300g Mehl eine Riesen-Portion frische Pasta auf den Teller zu zaubern.

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Hier ganz detailliert die Anwendung und die Zusammensetzung des Ei-Ersatzes:

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Die frischen Rigatoni im siedenden Salzwasser

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Frisch abgetropft:

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Es ist angerichtet!

Rigatoni an einer schnellen veganen Bolognese-Sauce:

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Diese Inspiration ist auch auf dem Blog Vom Vegi zum Veganer zu finden.

13. März 2014
von tristezza
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Kennt ihr das auch?

Kennt ihr das auch: Ihr befindet Euch in einer Phase der persönlichen Veränderung und bekommt währenddessen Grippesymptome? Es ist nicht das erste mal, dass ich dieses Phänomen an mir beobachte. An sich scheint dies ja ein untrügliches Zeichen zu sein, den richtigen Pfad eingeschlagen zu haben…

Vor einiger Zeit hatte ich zwei Göttinnenkarten gezogen. Da wusste ich noch nicht, was dies zu bedeuten hat und was ich damit anfangen soll. Langsam aber öffnet sich mir der Weg…

Denn nur dem, der den Mut hat, den Weg zu gehen, offenbart sich der Weg.    Paolo Coelho

schmetterlingsfrauostara

 

 

9. März 2014
von tristezza
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Quarkkuchen

…auch bekannt als Cheesecake, selbstverständlich vegan!

Als Kind hatte ich mir als Geburtstagstorte meist den Quarkkuchen gewünscht. Meine Mutter hatte diesen jeweils nach einem alten Rezept gebacken.

Zum guten Glück gibts auch die vegane Version von meinem Lieblingskuchen! Ich habe das Original-Rezept schon in meiner anfänglichen veganen Zeit bei Nicole Just gefunden und bin seitdem überglücklich, dass es dieses gibt. Übrigens ist sie die Herausgeberin vom bekannten Kochbuch La Veganista. Und wie sie so schön in ihrem Käsekuchen-Eintrag schreibt, hat jede Familie ihre eigene Tradition und Kreation dieses Kuchens.

Ich führe die Tradition weiter, so wie ich diesen Kuchen von meiner Mutter übernommen habe. Deshalb habe auch ich ein wenig am Rezept rumgeschraubt, denn für mich muss der “Quarkkuchen” unbedingt viiiel Streusel haben!

Nun gleich zum Rezept für einen Kuchen von ca. 22cm Ø:

Für die Streusel

250g   Mehl
125g   Zucker (oder Xylit)
2TL    Backpulver
125g   Margarine
1Prise Salz
1Pck.   Vanillezucker oder 1/4 TL gemahlene Vanille

Alles gut vermischen mit dem Knethaken oder zwischen den Händen zerreiben bis Streusel entstehen.

Für die “Quarkfüllung”

500g   Seidentofu
100g   Naturtofu
80g     Zucker (oder Xylit)
1         Zitrone (abgeriebene Schale und Saft)
100ml Öl (ich habe das Rapsöl mit Buttergeschmack vewendet)
40g     Speisestärke

Ich püriere alle Zutaten jeweils zu einer crèmigen, leicht flüssigen Masse im Standmixer.

Den Ofen auf 160°C Umluft oder bei 180° Ober-und Unterhitze vorheizen.

Die Hälfte der Streusel auf den Springformboden geben (mit Backpapier auslegen, den Rand evt. einfetten) und die Füllung vorsichtig darüber giessen. Am Schluss die restlichen Streusel gleichmässig auf der “Quarkmasse” verteilen.

Nach ca. 60 Minuten den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form auskühlen lassen. Nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.

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Mir schmeckt dieser Kuchen am 2. und 3. Tag nach dem Backen am besten. So war es auch schon früher beim alten Rezept…

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Dieser Quarkkuchen und noch viel Anderes findest Du auch auf dem Blog Vom Vegi zum Veganer.

 

In diesem Sinne: “Happy Birthday to me!”

Backt diesen Kuchen nach und feiert virtuell mit mir mit… ;)