tristezza

Flammkuchen

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Wenn der grosse Hunger kommt und schnell ein leckeres, knupriges, herzhaftes und glücklichmachendes Essen her muss, dann gibts bei mir Flammkuchen. Seit ich bei Kochen für Schlampen dieses geniale Rezept für den Flammkuchenteig entdeckt habe, geht das nämlich ruckzuck.

Als erstes den Backofen so heiss es geht vorheizen.

Dann gehts an die Herstellung des Teiges:

100 g Weizenmehl
100 g Weizenvollkornmehl
3 EL Rapsöl
125 ml Wasser
Salz

Wobei, ich jeweils einfach grad ein Mehl verwende, das ich gerade da hab oder ich mahle mir aus frischem Dinkel welches. Je nach Lust und Laune.
Die Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten und in zwei Kugeln teilen. Eine Hälfte des Teiges auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech sehr dünn ausrollen. Die andere Hälfte am nächsten Tag verwenden oder für den sehr grossen Hunger gleich anschliessend… ;o)

Anstelle der Crème fraîche verwende ich Sojaghurt mit einem Spitzer Zitronensaft verrührt, oder wenn ich grad da hab den Sauerrahm von Soyananda.

4-5 EL davon auf dem ausgerollten Teig verteilen, mit Salz und Pfeffer leicht würzen.

Für den Belag sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Das ist ja das tolle daran, man kann einfach die Zutaten verwenden, die man gerade da hat oder die verbraucht werden müssen. Gemüsereste gekocht oder roh, Oliven, Artischocken, Birnen, Nüsse, Feigen, Pilze usw.
Ganz klassisch nach elsässer Art wäre mit Zwiebeln und Speck. Der Veganer ersetzt, den Speck durch Räuchertofu et voilà!

Belag nach Wunsch über der „Sauerrahm-Geschichte“ verteilen und den Flammkuchen 8 bis 10 Minuten im heissen Ofen knusprig backen. Die Ränder des Teiges werfen leichte Blasen und der Rand wird langsam braun. Vorsicht, es kann sehr schnell passieren, dass der Rand zu dunkel wird.
Der Duft der dem Ofen entweicht lässt mir jeweils das Wasser im Mund zusammenlaufen.
In knapp 15 bis 20 Minuten zaubert man sich ein köstlicher Gaumenschmaus. Schneller als jeder Pizza-Service! À propos: der Flammkuchenteig liesse sich bestimmt auch als Pizza-Teig missbrauchen und natürlich auch süss belegen…was meint ihr?

Auf diesem Flammkuchen habe ich gelbe Tomaten, rote Cherry-Tomaten und Champignons verwendet.

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Und hier eine Variante mit Tomaten, Mais und Räuchertofu:
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4 Kommentare

  1. Danke für den guten Sauerrahm-Tipp! Ich liebe Flammkuchen, jetzt im Herbst steht er bei uns jede Woche auf dem Tisch. Und deine Fotos machen wirklich Appetit.

    Liebstens
    Frau K.

  2. Freut mich und vielen Dank für das Kompliment!

  3. Habs ausprobiert und kann nur sagen: WOW, lecker. Merci fürs Rezept, und nebenbei haben wir noch nie einen so lecker aussehenden veganen Flammkuchen gehabt.

  4. Das freut mich sehr! 🙂
    Ihr habt übrigens einen tollen und wunderschönen Blog!

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