tristezza

Kichererbsenwasser-Schnee —> der erste Versuch

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Als ich das erste mal davon gelesen hatte, konnte ich es kaum glauben, dass es tatsächlich funktioniert. Und wie ihr ja von mir wisst: alles was auf den ersten Blick auf irgend eine Weise kurios, unmöglich oder zu aufwendig erscheint, kurbelt meine Experimentierfreude an! ;o)

Im Netz sind schon sehr viele Varianten zu finden, mit welchem Bindemittel der Schnee stabilisiert wird. Ich habe die Zutaten und Mengen nach diesem Grund-Rezept von Kochtrotz vewendet.

-120ml Kicherebsenwasser von „Dosenkichererbsen“
-1/4 TL Xanthan
-1/4 TL Backpulver

Ich habe alles zusammen mit der Küchenmaschine steif geschlagen.
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Dann habe ich 50 Puderzucker dazugegeben und weitergeschlagen.

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Sieht das nicht unfassbar phantastisch aus!

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Ich wollte unbedingt Kokosmakronen haben, deshalb habe ich Kokosflocken dazugeben. Wieviel kann ich nicht genau sagen, ich habe sie leider nicht gewogen. Ich habe dann weitergerührt und die ganze schöne fluffige Masse fiel sofort in sich zusammen… Oh Schreck!!

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Da die Masse nun etwas dünnflüssig war, habe ich sie nicht mit dem Spritzsack dressiert, sondern sie in Pralinen- und Muffinförmchen gefüllt.

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Während 2 Stunden haben die „Makronen“ vor sich hingetrocknet bei 100°C. Die Backofentüre habe ich einen kleinen Spalt offen gelassen.

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Es hat tatsächlich funktioniert, ich habe vegane Kokosmakronen hergestellt! *freuhüpf*

Wieso die Masse beim dazugeben der Kokosflocken zusammengefallen ist, könnte uns vielleicht ein Biochemiker erläutern?

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Ich bleibe natürlich an diesem Experiment dran und werde über weitere Versuche berichten.

Eure tristezza experimentosa… ;o)

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